Steuerschätzung Mai 2026: 87,5 Milliarden Euro weniger bis 2030

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ erwartet bis 2030 deutlich geringere Steuereinnahmen. Für Beschäftigte zählt vor allem, dass der enge Haushaltsspielraum die Chancen auf zusätzliche Entlastungen verkleinert.

Wichtige Punkte

Worum es bei der Steuerschätzung geht

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ ist ein unabhängiges Gremium, das zweimal im Jahr prognostiziert, mit welchen Steuereinnahmen Bund, Länder und Gemeinden rechnen können. Die Ergebnisse sind die Grundlage für die Haushaltsplanung der öffentlichen Hand.

Die Mai-Schätzung 2026 fällt deutlich gedämpfter aus als die Vorhersage vom Oktober 2025. Hauptgründe sind die schwache Konjunktur, eingetrübte weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen und gestiegene Energiepreise.

Was das für deine Finanzplanung bedeutet

Geringere Steuereinnahmen verengen den Spielraum für zusätzliche Entlastungen. Kurzfristig ändert sich an deiner Lohnabrechnung dadurch nichts: Grundfreibetrag, Steuertarif und Beitragssätze für 2026 stehen bereits fest.

Sinnvoll ist deshalb, mit den heute geltenden Werten zu planen, statt auf weitere Entlastungen zu setzen. Wer eine Gehaltsänderung oder einen Jobwechsel vor sich hat, sollte das Netto mit den aktuellen Parametern durchrechnen.

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