Höhere Spritpreise im Frühjahr 2026: Was das Pendeln jetzt kostet
Die Energiepreise sind im April 2026 um gut 10 Prozent gestiegen und treffen besonders Pendlerinnen und Pendler. Wer einen Jobwechsel plant, sollte die Wegekosten neu durchrechnen.
Wichtige Punkte
- Energie verteuerte sich im April 2026 um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Vor allem Kraftstoffe treiben die laufenden Kosten für das Pendeln.
- Die Entfernungspauschale federt nur einen Teil ab und wirkt erst über die Steuer.
Warum der Arbeitsweg teurer wird
Steigende Kraftstoffpreise erhöhen die monatlichen Fahrtkosten direkt. Bei einem langen Arbeitsweg summieren sich schon wenige Cent pro Liter über das Jahr zu einem spürbaren Betrag.
Die Entfernungspauschale von 38 Cent je Kilometer mindert zwar die Steuerlast, gleicht den Preisanstieg aber nicht vollständig aus. Sie wirkt zudem erst mit der Steuererklärung und nicht sofort auf dem Konto.
So rechnest du Wegekosten in eine Jobentscheidung ein
Bei einem Jobvergleich zählt nicht das Bruttogehalt allein, sondern der Betrag, der nach allen Fahrtkosten übrig bleibt. Längere Wege können ein höheres Angebot teilweise aufzehren.
Homeoffice-Tage sind dabei ein starker Hebel: Jeder Tag ohne Fahrt senkt die Spritkosten unmittelbar, reduziert aber auch die absetzbare Entfernungspauschale. Beide Effekte gehören in dieselbe Rechnung.
- Tatsächliche Entfernung und Anzahl der Bürotage pro Woche erfassen.
- Kraftstoffkosten mit einem realistischen aktuellen Literpreis ansetzen.
- Steuerliche Entlastung durch die Pendlerpauschale gegenrechnen.