Sozialabgaben 2026: Neue BBG und JAEG – wer zahlt mehr, wer nicht?
Mit den Rechengrößen 2026 verschieben sich Beitragsgrenzen. Das betrifft vor allem mittlere und hohe Einkommen in der Sozialversicherung.
Wichtige Punkte
- BBG und JAEG wurden für 2026 neu festgelegt.
- Bis zur Beitragsbemessungsgrenze steigen absolute Beiträge mit dem Einkommen.
- Oberhalb der Grenze steigen die Beiträge in der Regel nicht weiter proportional.
Was BBG und JAEG für dich bedeuten
Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) begrenzt den Teil deines Einkommens, auf den Sozialbeiträge berechnet werden. Verdienstbestandteile oberhalb dieser Grenze werden nicht mehr voll verbeitragt.
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) ist relevant für die Frage, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich wird.
Typische Auswirkungen in der Praxis
Bei Gehaltserhöhungen im Grenzbereich kann sich dein Netto anders entwickeln als erwartet. Manche Erhöhungen kommen netto stärker an, andere werden durch Abgaben gebremst.
Plane Gehaltsverhandlungen deshalb nicht allein über den Bruttobetrag. Rechne konkret aus, wie viel von einer Erhöhung netto übrig bleibt, wenn dein Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze erreicht oder überschreitet.
- Einkommen unterhalb BBG: jeder Brutto-Euro wirkt auf die Sozialbeiträge.
- Einkommen um die Grenze: Übergänge sind oft kontraintuitiv.
- Einkommen deutlich oberhalb BBG: Wirkung verlagert sich stärker auf Steuerseite.